‘Zukunftsräume (m.,der; Kompositum)’   Die Minute danach – Ohren auf   Hörspiel über Isolation   Virtuelles Zentrum   Werkhaus e. V. – Im Oktober präsentierte der Werkhaus e. V. das neue Projekt ‘Zukunftsräume (m.,der; Kompositum) – die noch bevorstehende Zeit am noch unbestimmten Ort’ in Form einer Ausstellung, eines Films und einer Zuschauer-Performance. Das Hörspiel über Isolation unter der Projektleitung von René Linke und den Projektbeteiligten Matilda Heyer, Marcel Linke, Mika Linke, Angelo Micaela-Enghausen, Moritz Rüge und Annika Schmidtebenfalls Bestandteil der Ausstellung, kann im Virtuellen Zentrum des Werkhaus e. V. unter Die Minute danach – Ohren auf angehört werden.

Das Projekt ‘Zukunftsräume (m.,der; Kompositum)’:
Noch ist es nicht. Farben, Stoffe, Töne, Gerüche aber dringen schon hervor aus dieser unbestimmten Welt des Zukunftsraums. Und doch ist er blind. Wir kommen ihm näher nur durch Konzentration. Durch den Rückzug aus der lärmenden Welt, durch die Verkleinerung der Lebensräume, durch den Blick aufs Nahe, aufs Nächste, aufs Intime. Kleidung, Intimität, Phantasie. Wer in den Zukunftsraum springen will, muss in sich selbst Anlauf nehmen. Und doch ist der Anfang von etwas seit je dazu geeignet, zu verführen wie nichts sonst. Er ist das Versprechen schlechthin und der Trost gegen das Abgestandene, dass es nicht bleiben muss. (Ernst Bloch).

‘Zukunftsräume’ ist ein Projekt des Werkhaus e. V. gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW