Sonderausstellung im Stadttheater: Einige waren Nachbarn   Kooperation NS-Dokumentationsstelle/Theater Kr-Mg   | Anmeldung erforderlich | – Die NS-Dokumentationsstelle Krefeld präsentiert in Kooperation mit dem Theater Krefeld-Mönchengladbach die Sonderausstellung Einige waren Nachbarn. Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand, eine Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum. Diese befasst sich mit einer der zentralen Fragen des Holocausts: Die Rolle von Adolf Hitler und anderer nationalsozialistischer Führer ist unbestreitbar, aber sie waren von unzähligen Bürgern abhängig, eben ganz gewöhnlichen Deutschen, die durch Unterstützung oder Schweigen in die Verbrechen der Nationalsozialisten eingebunden wurden. Nur wenige Menschen halfen Opfern, sich zu verstecken oder aus Deutschland zu entkommen. Das United States Holocaust Memorial Museum hofft, dass die Ausstellung dazu inspiriert, über eigene Einflussmöglichkeiten für eine bessere Zukunft nachzudenken.
Zur Online-Ausstellungseröffnung sprechen Sandra Franz, Leiterin der NS-Dokumentationsstelle und Matthias Stutte, Theaterfotograf und Grafiker am Theater Krefeld Mönchengladbach. Anschließend moderiert Dr. Gabriele König, Kulturbeauftragte der Stadt Krefeld, die Podiumsdiskussion zum Thema Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand in Krefeld 1933–1945. Teilnehmen werden die Historikerin Dr. Claudia Flümann, Michael Gilad, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Krefeld, und Sandra Franz, welche auch in die Ausstellung einführen und Übersicht zu dem Begleitprogramm geben wird.

Das Theater Kr-Mg bleibt bis mindestens 18.4.2021 geschlossen. Weitere Informationen unter   Theater Krefeld

Informationen zur Ausstellung sind unter   Villa Merländer – Nachbarn   zu finden.

Veranstalter NS-Dokumentationsstelle / Kulturbüro der Stadt Krefeld in Kooperation mit Theater Krefeld-Mönchengladbach