Nachdem die Rheinische Post am 21.2.2019 einen ausführlichen Artikel zu dem angedachten Verkauf seitens der Wohnstätte Krefeld AG der denkmalgeschützten alten Brotfabrik an der Ritterstraße – dem Kulturzentrum  Im Brahm, an einen Investor, veröffentlichte, haben Mieterinnen und Mieter am 25.2.2019 in einem Leserbrief der RP zu diesem Vorhaben öffentlich Stellung bezogen: Nach Veröffentlichung in der Rheinischen Post und interner kontroverser Diskussion nehmen wir aus der Mieterschaft zum geplanten Verkauf der Brotfabrik ‘Im Brahm’ Stellung. Wir machen uns nicht nur Sorgen, dass sich an den gegenwärtigen Verträgen etwas ändert, sondern wir finden es notwendig, über Verkäufe denkmalgeschützter Gebäude offen und transparent zu diskutieren. Die Brotfabrik ist ein nicht zu unterschätzender Standort der Kulturszene und wichtiger Ort Krefelder Historie. Sie beherbergt u. a. Künstler, Designer, Kulturschaffende, Werbeagenturen und weitere Dienstleister, die mit ihrer kreativen und kulturellen Produktivität das Stadtleben bereichern. Eine Diskussion über einen Verkauf hätte unserer Meinung nach im Vorfeld öffentlich geführt werden müssen. Die Krefelder Wohnstätte, überwiegend in städtischem Besitz, hat uns einige Fragen bezüglich eines bevorstehenden Vermieterwechsels beantwortet. Über weitere Pläne des Investors und beabsichtigte Nutzungskonzepte des Gebäudes wurden die Mieterschaft jedoch bisher im Unklaren gelassen. Ist das Gebäude erst einmal in privater Hand, kann die Stadt Krefeld keinen Einfluss auf die weitere Entwicklung nehmen. Die Brotfabrik wird mit Aktivitäten wie z. B. dem Sommerfest des Theater hintenlinks und dem Format ‘offenen Ateliers’ bereits der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In Planung befindliche Aktionen, wie z. B. Führungen durch das Gebäude beim Tag des offenen Denkmals oder andere Veranstaltungen, die sich mit der Historie des Standortes ‘Brotfabrik’ befassen, scheinen nun infrage gestellt. Gerne nehmen wir für unser weiteres kreatives Schaffen Herrn Siegert von der Wohnstätte beim Wort: ‘Wir werden alles unternehmen, damit sie (die Mieter) abgesichert sind’.
Kommunikationsdesign,Tobias Becker | Porzellanschmuck, Dörte Scherbartt | Freie Kunst, Radovan Matijek | Porzellandesign, Herwart Frie | Grafikdesign, Brigitte Kistermann | Musik-Proberäume/Tonstudio, Laurenzen | Cuibono media network, Günter Grefen | Amtempo, Christian Weinmann, Masud Alizai | Kreativagentur/Kommunikationsdesign, Sabine Meusel