Das Kunstprojekt Stolpersteine von Gunter Demnig, welches an den letzten freiwilligen Wohnort einer Person, die durch die Nationalsozialisten verfolgt wurde und an deren individuelles Schicksal erinnert, ist jetzt auch online zugängig und bietet umfangreiche Informationen – Initiiert durch Sandra Franz, die Leiterin der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld und Deike Herrmann, Fachbereichsleiterin Vermessungs- und Katasterwesen, haben Friedrich Müller und Udo Hannok vom städtischen Fachbereich Vermessungs- und Katasterwesen ein in Nordrhein-Westfalen von seinem Umfang einzigartiges Stolperstein-Portal eingerichtet, welches alle Standorte in Krefeld verzeichnet, die jeweils mit weiteren Informationen zu den Opfern versehen sind. Die Hintergrundgeschichten hat vor allem Burkhard Ostrowski, Mitarbeiter der NS-Dokumentationsstelle, zusammengefasst.
Das Internet-Portal steht ab sofort und kostenfrei unter Stolpersteine zur Verfügung.

Seit 2006 wurden durch die NS-Dokumentationsstelle mit starker Unterstützung des Fördervereins Villa Merländer in Krefeld über 150 Stolpersteine verlegt. Die nächste Stolperstein-Aktion ist für den Herbst geplant. Dafür sucht der Verein noch Förderer, die für einen Stolperstein 120,- € zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen stehen auf der Homepage der Villa Merländer unter Stolpersteine für Krefeld.