Wie Schlagzeug spielen das Gehirn verändert – Aufruf an Schlagzeuger*innen und Nicht-Musiker*innen zwischen 45 und 70 Jahren – Die Ruhr-Universität Bochum hat im Dezember 2019 ihre Studie zur Erforschung der Hirnfunktionen von Schlagzeuger*innen veröffentlicht. Diese sind für Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftler interessant, da sie besondere motorische Fähigkeiten besitzen. Die Bochumer Forscherinnen und Forscher interessierten sich für diese Gruppe, weil ihre motorische Koordination die von untrainierten Menschen weit übertrifft. Die meisten Menschen können feinmotorische Aufgaben nur mit einer Hand ausführen und haben Probleme, mit beiden Händen gleichzeitig unterschiedliche Rhythmen zu spielen, erklärt Dr. Lara Schlaffke vom Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum. Schlagzeuger*innen können Dinge, die für untrainierte Menschen unmöglich sind.

Das Forschungsteam hat bereits ein Nachfolgeprojekt gestartet, um herauszufinden, wie sich besonders lange Erfahrung beim Schlagzeugspielen auf das Gehirn auswirkt. Hierzu suchen die Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler derzeit Schlagzeuger*innen und Nicht-Musiker*innen im Alter zwischen 45 und 70 Jahren.

Interessenten können sich per E-Mail unter   lara.schlaffke[at]rub.de   melden.

Ausführlichere Informationen zu der Studie und dem Projekt unter   Wie Schlagzeug spielen das Gehirn verändert