Krefelder Museen beteiligen sich am Forschungsprojekt »Bürgerlicher Aufstieg im Spiegel der Objektkultur des 18. Jahrhunderts« | – Das Deutsche Textilmuseum Krefeld und die Museen Burg Linn beteiligen sich an dem zu 100 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt »Bürgerlicher Aufstieg im Spiegel der Objektkultur des 18. Jahrhunderts«. Die Projektkoordination liegt beim Institut für Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Weitere Beteiligte sind die Akademie Mode und Design in Berlin sowie das Deutsche Keramikmuseum Düsseldorf. Das Projekt hat zum Ziel, verschiedene Materialgattungen wie Textil und Keramik beziehungsweise Porzellan im Hinblick auf Standards der gehobenen Gesellschaft zu erforschen und den Umgang damit durch gesellschaftliche Aufsteiger. Ferner sollen einzelne Fallbeispiele wie die Familie von der Leyen in Krefeld, eine Hamburger Familie und die Biografie eines deutschen Herrn am Kopenhagener Hof untersucht werden. Dafür haben Mitarbeiter vom Centre for Textile Research in der dänischen Hauptstadt bereits ihre Unterstützung für das Projekt in Aussicht gestellt. Zudem sind verschiedene Tagungen, Vorträge und Publikationen vorgesehen. Das Projekt beginnt im August 2018 und endet 2021. Eine gemeinsame Ausstellung zur Präsentation der Forschungsergebnisse ist für 2023 geplant.