Deutschlands einziger Preis für institutionelle Kulturvermittlung // Gewinner werden im Herbst in Frankfurt am Main bekannt gegeben // Das Niederrheinische Literaturhaus der Stadt Krefeld hat es auf die Shortlist des ZukunftsGut-Preises der Commerzbank-Stiftung geschafft und für die Kategorie »Urbaner Raum« nominiert. Zu den elf Mitbewerbern gehören unter anderem die Deutsche Oper am Rhein, das Literaturhaus Freiburg und die Tonhalle Düsseldorf. »Wir sind natürlich stolz, dass unsere Arbeit der vergangenen drei Jahre so gewürdigt wird«, freut sich Dr. Thomas Hoeps, Leiter des Niederrheinischen Literaturhauses.

Der ZukunftsGut-Preis wird zudem noch in der Kategorie »Ländlich-kleinstädtischer Raum« vergeben werden. Eine Fachjury hat aus bundesweit 155 Bewerbungen für die Shortlist nun insgesamt 24 Kultureinrichtungen ausgewählt. Die Gewinner – drei je Kategorie – werden bei der Preisverleihung am 19. September in Frankfurt am Main bekannt gegeben.

Höchstdotierter Preis für institutionelle Kulturvermittlung: Der ZukunftsGut-Preis wird zum vierten Mal vergeben und ist mit insgesamt 80.000 Euro der höchstdotierte Preis für institutionelle Kulturvermittlung in Deutschland. Der erste Platz ist mit jeweils 25.000 Euro dotiert, der zweite mit 10.000 Euro und der dritte mit 5.000 Euro. Mit dem Preis zeichnet die Commerzbank-Stiftung in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft große und kleinere Kultureinrichtungen aus, die Kulturvermittlung, kulturelle Bildung und Teilhabe als organisationsübergreifende Aufgabe verstehen. Jede der nominierten Institutionen, so die einhellige Meinung der Fachjury, stellt auf höchst individuelle und vorbildliche Weise eindrucksvoll unter Beweis, welchen Stellenwert Kulturvermittlung als Kern- und Querschnittsfunktion in den jeweiligen Häusern hat. Die proaktive Öffnung der Kultureinrichtungen in das eigene städtische oder ländliche Umfeld wird in sehr konkreten und auf das jeweilige Umfeld zugeschnittenen Programmen deutlich.