Auf der Städtischen Homepage unter Kreativraum – Kunst, Kult und Quatsch gibt es immer wieder neue Beiträge. Dort werden u. a. der Ausstellungsrundgang der Kunstmuseen Krefeld fortgesetzt, Bilderbuchreisen vorgelesen und ein gesamtes Hörbuch eingestellt | – Die Krefelder Kultureinrichtungen sind momentan zwar für das Publikum geschlossen, aber hinter den Türen arbeiten die Kunst- und Kulturschaffenden weiter. Ihre Kreativität und Wissen beamen sie nun aus der analogen in die virtuelle Welt. In den Sozialen Netzwerkkanälen der Stadt sind bereits einige Beiträge eingestellt, die gebündelt auf der Homepage unter  abrufbar sind:

Rundgang durch die Ausstellung The Romantic Trail and the Concrete HouseAktuell steht jetzt der dritte Teil des Rundgangs durch die Ausstellung The Romantic Trail and the Concrete House der Kunstmuseen Krefeld im Kreativraum. Kuratorin Dr. Magdalena Holzhey von den Kunstmuseen Krefeld widmet sich im Dialog mit Sandra Franz als Israel-Kennerin und Leiterin der NS-Dokumentationsstelle ausgewählten Arbeiten des israelischen Fotografen Sharon Ya’ari im Museum Haus Esters.
Bilderbuchreisen: Neu im Kreativraum ist auch eine weitere Geschichte von der Kunsttherapeutin Petra Schneier. Als Ersatz für ihr Kinderprogramm in der Mediothek liest sie aus ihren Bilderbuchreisen vor.
Gesamtes Hörbuch Mein himmelblaues Akkordeon: Nach der guten Resonanz auf die Hörprobe der Geschichte Mein himmelblaues Akkordeon wird das gesamte Hörbuch im Kreativraum eingestellt. Es werden die Lebenserinnerungen von Werner Heymann erzählt. Der Krefelder überlebte auf tragisch-abenteuerliche Weise Konzentrationslager und den Krieg. Er wurde 1924 in Krefeld geboren und wuchs in der Altstadt auf. Der Mundart sprechende Junge wurde in der NS-Zeit schikaniert, weil er jüdische Eltern hatte. Als er während des Krieges in der Eisenbahn ohne Judenstern angetroffen wurde – ein doppelter Verstoß gegen die einschlägigen Bestimmungen – deportierten die Nationalsozialisten ihn und seine Mutter in die Konzentrationslager Theresienstadt und nach Auschwitz.