Mit Poesie durch Pandemie ist ein Zusammenschluss verschiedenster Lyriker*innen und Musiker*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum – von Südtirol bis Flensburg, die online jeweils sonntags die Lyrik der vergangenen Woche interpretieren oder ihre eigenen Werke zeigen – Die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben Wirkung gezeigt. Langsam schimmert ein Fünkchen Normalität in weiter Ferne. Doch der Shut-Down des öffentlichen Lebens hat schwerwiegende Folgen, vor allem für den künstlerisch-kulturellen Betrieb. Die Absage sämtlicher Veranstaltungen hat vielen Kunst- und Kulturschaffenden die Existenzgrundlage unter den Füßen weggezogen. Um die Krise zu überstehen, müssen sie erfinderisch werden, damit sie auch in den Weiten der Digitalität präsent und sichtbar bleiben. Die  Ende März von Anna W. von Huber (Frankfurt a.M.), Jakob Leiner (Freiburg) und Oliver Bruskolini (Essen) gegründete Initiative Mit Poesie durch Pandemie widmet ihre Beiträge jeweils einem Akteur aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur oder Soziales, der im Zuge des Shut-Downs unter Druck geraten ist. Das Ziel der Aktion ist eine größere Sichtbarkeit für Künstler*innen und krisengeschüttelte Akteure gleichermaßen. So ist ein digitales und interdisziplinäres Kunstprojekt entstanden, das neben dem eigenen Schaffen immer wieder auf die Werke anderer verweist.

Mit Poesie durch Pandemie ist im Netz unter   https://www.facebook.com/mitpoesiedurchpandemie/   zu finden