18. März 2022 bis 22. Januar 2023

Sonderausstellung   Heimat in der Fremde – Gelduba im Weltreich der Römer   Museum Burg Linn – Ab Freitag, 18. März, zeigt das archäologische Museum seine neue Sonderausstellung Heimat in der Fremde – Gelduba im Weltreich der Römer als Teil des Themenjahrs Provinz – provinciaal des Kulturgeschichtlichen Museumsnetzwerks Rhein-Maas. Spannende archäologische Funde aus Krefeld-Gellep zu den Themen Mobilität und Migration im römischen Reich werden gezeigt und erstmalig ausgestellte Objekte, wie das reich ausgestattete Grab mit Pentagondodekaeder oder neue Forschungsergebnisse zu orientalischen Architektureinflüssen erlauben einen faszinierenden neuen Blickwinkel auf die Rolle Krefeld-Gelleps innerhalb des multikulturellen römischen Imperiums. Aufgeteilt in drei Sektionen wird ein Teilmodell des spätantiken Kastells, ein Lagertor, zu sehen sein, das nach den neuesten Forschungsergebnissen angefertigt wurde. Zudem ist eine 3D-Rekronstruktion des Mithras-Tempels in Vorbereitung. Die Spuren des hölzernen Bauwerkes wurden 1981 nordwestlich des Kastells entdeckt und waren im 2. Jahrhundert dem persischen Sonnengott Mithras geweiht. In der Ausstellunghalle wird zudem die Museumspädagogik eingebunden: Wir entwickeln zurzeit ein Brettspiel mit den uns aus hiesigen Funden bekannten Menschen wie einem syrischen Händler, so Museumspädagoge Ackermann.

Die neue Ausstellung Heimat in der Fremde – Gelduba im Weltreich der Römer ist vom 18.3.2022 – 22.1.2023 zu den   Öffnungszeiten   des Museums zu besichtigen.

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