Um auch in den jetzigen Zeiten der räumlichen Einschränkungen nicht auf Kunst verzichten zu müssen, bieten verschiedene Veranstalter und Museen ihre Ausstellungen und Aktionen im digitalen Raum an. Hier eine subjektive Auswahl der Redaktion:

Die viel beachtete, internationale Fotobiennale Bienale für aktuelle Fotografie 2020 offeriert auf ihrer Homepage u. a. einen virtuellen Rundgang durch die aktuellen Ausstellung und ausführliche Hintergrund Information. Sie ist Deutschlands größtes kuratiertes Fotofestival  und hat sich seit 2005 in der Metropolregion Rhein-Neckar etabliert. Einmalig ist die Verbindung verschiedener Ausstellungshäuser in den drei Städten Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg.

Museum Moment of Zen – Beruhigende Kunst statt beunruhigender Nachrichten: Unter dem Hashtag #MuseumMomentofZen teilen internationale Museen auf Twitter und Instagram Kunstwerke, denen sie stresslindernde Kraft zuschreiben. Atempausen im Flow der Coronakrisen-News.

Paris: Louvre Museum – Das weltgrößte Kunst- und Antiquitätenmuseum in Paris bietet in seiner virtuellen  Form eine breite Auswahl an Meisterwerken. Jenseits der Mona Lisa finden sich auf dem virtuellen Rundgang u. a. Denkmäler ägyptischer Pharaonen und auch ein ein faszinierendes Deckengemälde in der neu restaurierten Galerie d’Apollon.

New York: THE MET – The Metropolitan Museum of Art – Das virtuelle Angebot des MET bietet einen vielseitigen Einblick in das größte Kunstmuseum der USA und geht weit über die einzelnen Ausstellungen hinaus. So enthält das Online-Programm z.B. Behind The Scence-Videos, die Herausforderungen der Instandhaltung verschiedener Werke zeigen. Darüber hinaus bietet der Zugang zu den Sammlungen von Google Arts & Culture weitere Informationen und Rundgänge zu auch schon vergangenen Ausstellung.

München: Das Deutsche MuseumDas Deutsche Museum bietet in einer ganzen Reihe von digitalen Formaten u. a. in interaktiven Audio-Touren, spannende und unterhaltsame Inhalte aus der Welt der Naturwissenschaft und Technik. Auch lässt sich das Münchener Museum in einem 360° – Erlebnis entdecken und ist für die ganze Familie auch von Zuhause aus empfehlenswert.

Kultur in Krefeld: LeMo – Das lebendige Museum online – Als ein Kooperationsprojekt der Stiftung Deutsches Historisches Museum, der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und des Bundesarchivs stellt das LeMO – Lebendiges Museum Online, ein Online-Portal zur deutschen Geschichte, der Öffentlichkeit Materialien und Wissen – dieses Angebot wird ständig erweitert, kostenlos zur Verfügung.

Niederlande: Rijksmuseum Amsterdam – Das prunkvolle Gebäude in Amsterdam beherbergt eine große Sammlung der Malerei aus dem Goldenen Zeitalter der Niederlande und empfängt normalerweise 2,2 Millionen im Jahr. Zu den bekanntesten Werken der Sammlung zählen Die Nachtwache von Rembrandt oder Vermeers Dienstmagd mit Milchkrug. Wer sich virtuell hinter die geschichtsträchtigen Mauern begibt, kann nicht nur digital durch die imposante Eingangshalle schlendern, sondern auch den freien Blick auf die bekannten Werke genießen. Diese online Präsentation ist in Kooperation mit Google Arts & Culture – wie weltweit mit knapp 2000 Galerien und Museen, erstellt worden.

Mexico City: Museo Frida Kahlo – Es müssen ja nicht nur Museen von Weltrang sein, auch kleinere Häuser wie das farbenfrohe Museo Frida Kahlo in Mexiko-Stadt lassen sich virtuell erleben. Per Mausklick geht es nicht nur einmal um die Welt, sondern auch mitten hinein in das bewegte Leben der Ausnahmekünstlerin. Kooperation mit Google Arts & Culture.

Seoul: National Museum of Modern and Contemporary Art Eins der beliebtesten Museen Südkoreas vereint über sechs Stockwerke hinweg zeitgenössische Kunst aus dem Land selbst sowie Werke aus der ganzen Welt. Die einzelnen Ausstellungen und Exponate lassen sich anwählen und dann per StreetView-Funktion entdecken. Kooperation mit Google Arts & Culture.

Tokyo, Japan: Tokyo Fuji Art Museum – Das Kunstmuseum in der Präfektur Tokyo beherbergt vor allem Kunst und Kunsthandwerk aus Japan und Europa. Die Sammlung aus insgesamt 25.000 Exponaten entstammt den verschiedensten Epochen. Kooperation mit Google Arts & Culture.