Bis 1. Dezember 2020 – Zum Erhalt des alten Stadtbads an der Neusser Straße verkaufen Schüler*innen des Gymnasiums Fabritianum selbsterstellte Kalender mit Fotos – der Erlös geht an den Verein Freischwimmer – Mit Helmen und Taschenlampen bewaffnet wanderten die Abiturienten des letzten Abiturjahrgangs des Gymnasiums Fabritianum Anfang des Jahres durch die verlassenen Hallen des alten Stadtbades an der Neusser Straße. Das prachtvolle Jugendstilbadehaus von 1890, in dem so viele das Schwimmen gelernt haben, steht nun schon seit mehreren Jahrzehnten leer und zerfällt langsam – ein Zustand, den die faszinierten Schüler nicht hinnehmen wollten. Die Idee eines Fotokalenders entstand. Und dann kam der Lockdown, die Idee ließ sich im Distanzlernen nicht weiterverfolgen, die Abiturprüfungen hatten Vorrang. Doch Sozialwissenschafts- und Kunstlehrerin Jessica Schwens ließ nicht locker und schlug das Projekt ihrem Kurs in der Jahrgangsstufe darunter vor. Mit großem Engagement übernahmen die Jüngeren die Idee und bieten nun verschiedene Produkte mit den Fotos ihrer Vorgänger zum Verkauf an.
Der Erlös geht zu 100 Prozent an den Verein Freischwimmer, der schon seit einigen Jahren auf dem Gelände aktiv ist, Teile als soziokulturellen Freiraum entwickelt und das Projekt der Gymnasiasten tatkräftig unterstützt hat.

Seit Dienstag, 17. November können unter der eigens von den Schüler*innen gestalteten Homepage   Stadtbad Krefeld   die Fotokalender bestellt werden. Angeboten werden zwei Fotokalender DIN A3 oder zwei Download-Pakete zur eigenen Gestaltung, die bis zum 1. Dezember bestellt werden können, um im Anschluss produziert zu werden. Danach können die Produkte zu fest vereinbarten Terminen vor dem Gymnasium Fabritianum oder vor dem Stadtbad abgeholt werden. Ein perfektes Angebot für alle, die ohnehin noch einen Kalender für 2021 suchen oder noch nicht alle Weihnachtsgeschenke gekauft haben!

Katrin Mevißen, Vorstandsvorsitzende des Vereins Freischwimmer bedankt sich für die Unterstützung durch das Fabritianum – freut sich über das Engagement der Schülerinnen und Schüler und hofft, dass sich dadurch auch weitere junge Menschen dem Projekt Stadtbad anschließen und damit ihre Stadt mitgestalten wollen.