»Selección de tangos« //  Der Bandoneon-Preisträger 2025, Stoyan Karaivanov, hat nun sein Debütalbum »Selección de tangos« veröffentlicht und ist auf den bekannten Streaming-Plattformen abrufbar. Das Kulturbüro Krefeld ist bestrebt, den jungen Bulgaren zum 17. Bandoneon-Festival im Herbst 2026 nach Krefeld einzuladen, um auch Stücke seines Albums zu präsentieren.
Karaivanov erhielt im diesem Frühjahr den 4. Krefelder Bandoneon-Preis, der vom Förderverein für das Kulturbüro der Stadt Krefeld in Zusammenarbeit mit der Sparkassen-Kulturstiftung Krefeld verliehen wird. Bisher wurden ausgezeichnet: die Musikerin Judith Brandenburg (2018), der Restaurator Carsten Heveling (2021) sowie die Musiker Omar Massa (2023) und Stoyan Karaivanov (2025).

Krefelder Bandoneon-Preis: Der mit 5.000 Euro dotierte Preis erinnert an den Krefelder Instrumentenhändler Heinrich Band (1821 – 1860). Er entwickelte das Bandoneon. Das Handzuginstrument wurde nach ihm benannt, weil er mit der sogenannten »rheinischen Tastatur« entscheidend zu seiner Entstehung beitrug. Lange nach Bands Tod im Jahr 1860 – etwa um 1900 – wurde das Bandoneon das Hauptinstrument des Tangos und eroberte mit ihm die Welt. Auch der argentinische Bandoneon-Virtuose Astor Piazzolla spielte das Bandoneon mit »rheinischer Tastatur«. Sein Tango nuevo brachte den Tango aus den Tanzsälen in die Konzerthäuser.