Bis 29. Oktober 2021   Ausstellung   Kulturwerkstatt international – Krefelder Mütter und Töchter   Highlight-Projekt   VHS Krefeld   Foyer   Von-der-Leyen-Platz 2, 47798 Krefeld   | Kostenfrei | Anmeldung erforderlich | – Am Sonntag, 12. September eröffnete die VHS eine außergewöhnliche Ausstellung im Foyer ihres Hauses: Kulturwerkstatt international – Krefelder Mütter und Töchter. Für die verantwortlichen InitiatorInnen, zu denen neben Dr. Röhnelt auch die städtische Gleichstellungsbeauftragte Heike Hinsen und Andreas Pamp als Fachbereichsleiter Migration und Integration zählen, stellt diese Ausstellung den Höhepunkt einer langen Reise und eines intensiven Prozesses dar. Die Idee, eine Kulturwerkstatt unter dem Motto Mütter-Töchter ins Leben zu rufen, fand bereits im Jahr 2019 mit dem VHS-Vortrag von Professor Abdel-Hakin Ourghi Ihr müsst kein Kopftuch tragen – aufklären statt verschleiern ihre Anfänge. Aus der folgenden kontroversen Debatte – aus diesem Kommunikationsprozess heraus, entwickelte sich anschließend die Kulturwerkstatt. Dann aber begannen wir, über unsere Mütter und Großmütter zu sprechen und auf einmal entstand aus dem Wir und Ihr eine gemeinsame Basis, erinnert sich Dr. Röhnelt.
Diese Gemeinsamkeiten macht die VHS nun im Rahmen ihrer Ausstellung Kulturwerkstatt International – Krefelder Mütter und Töchter sichtbar – stellt nicht nur die Biografie von 16 Frauen aus 14 unterschiedlichen Nationen mit Krefeld-Verbindung vor, sondern setzt diese mithilfe des Global Gender Gap (Gleichstellung der Frauen) und harten frauenpolitischen Fakten aus den jeweiligen Ländern in einen vielschichtigen Zusammenhang. Dieser sorgt bereits vor der Eröffnung der Ausstellung am Sonntag in den Krefelder Räumlichkeiten für nationales Interesse: Der Landtag und UN Womens haben Interesse bekundet, die Exposition im Anschluss an die eigentliche Ausstellung in der VHS in ihren Räumlichkeiten zu zeigen.

Anmeldung unter VHS KR   02151 – 36 60 26 64   und unter   vhs[at]krefeld.de

Über 18 Monate trafen sich die Frauen immer wieder, um über ihre individuellen Geschichten zu sprechen, sich den verschiedenen Kulturkreisen anzunähern und auch, um zu erforschen, wie die verborgenen Lebenswelten und die eigene Biografie von den politischen und gesellschaftlichen Konventionen im Herkunftsland geprägt sind. Fast wie von selbst entstand durch die einzelnen Biografien ein Netz an Gemeinsamkeiten

Veranstalter VHS Krefeld