Bis 5. Mai 2019   Doppelausstellung   Sucher und Finder – Volker Döhne | Sammlungssatellit # 2  Mama, was ist eigentlich Natur - Bik Van der Pol   Kaiser Wilhelm Museum   Joseph-Beuys-Platz 1, 47798 Krefeld | – Die beiden neuen Ausstellungen der Kunstmuseen Krefeld – Sucher und Finder – Volker Döhne und Sammlungssatellit # 2 – Bik Van der Pol sind in der Zeit vom 16. November 2018 – 5. Mai 2019 im Kaiser Wilhelm Museum zu den Öffnungszeiten zu besichtigen.
Sucher und Finder, das sind die beiden im deutschen und englischen Sprachraum unterschiedlichen Bezeichnungen für ein und dieselbe technische Funktion in der Kamera: das Anvisieren eines Motivs. Der Fotograf und Grafiker Volker Döhne, der zu den ersten Studenten von Bernd Becher an der Kunstakademie Düsseldorf gehörte, kommt seit 1976 beiden Aufgaben mit Präzision und Leidenschaft nach und legt im Ruhrgebiet, Rheinland und im Bergischen Land mit seinen Fotografien historische und gesellschaftliche Zusammenhänge frei. Die erste großangelegte museale Retrospektive gibt einen Überblick über die Arbeiten aus den Jahren 1976 bis 2018 und reiht das Gesamtwerk von Volker Döhne in die Geschichte der Düsseldorfer Fotoschule ein. Mit der Ausstellung wird erstmals auch der Grafiker Volker Döhne vorgestellt. Das Künstlerbuch, das Döhne noch vom Satz bis zu Bindung handwerklich selbst produzierte, steht bei ihm synonym für einen intensiven Dialog zwischen Schrift und Bild. – Kuratorin: Dr. Sylvia Martin – Zur Ausstellung erscheint eine Edition von drei fotografischen Motiven aus der Reihe Ohne Titel (Bunt) von 1979.
Gefördert durch den Partner für Fotografie und Medienkunst CANON und den Kulturpartner WDR3

Sammlungssatellit # 2  -  Mama, was ist eigentlich Natur – Dieser Frage geht das niederländische Künstlerduo Bik Van der Pol in der zweiten Präsentation der Sammlungssatelliten nach. Damit hält die 2018 neu begründete Projektreihe der Kunstmuseen Krefeld erstmalig Einzug ins Kaiser Wilhelm Museum. Bik Van der Pol haben mit einer Auswahl von Werken der Kunstmuseen Krefeld eine Ausstellung konzipiert, die Zusammenhänge zwischen Kunst, Natur, Klimawandel und Menschheitsgeschichte thematisiert. Parallel dazu haben sie eine Sound- und Wandarbeit (in Kollaboration mit Thomas Artur Spallek) realisiert, die auf Ausstellungsrezensionen der Kunstmuseen Krefeld basiert, ebenso wie der Titel Mama, was ist eigentlich Natur. Die Rezensionen beziehen sich auf die Ausstellung COVER der Künstlergruppe Haus-Rucker-Co, die bereits 1971 mit einer spektakulären Installation um und im Haus Lange auf die wachsende Umweltzerstörung aufmerksam machte. Dadurch nehmen Bik Van der Pol auch die Institutionsgeschichte der Kunstmuseen Krefeld in den Blick und führen dem Besucher vor Augen, wie Kunst ein Spiegel seiner Zeit ist. – Kuratorin: Constanze Zawadzky
Gefördert durch die Stiftung der Sparda-Bank West | mondrian fund und dem Kulturpartner WDR3

Weitere Informationen finden Sie unter Kunstmuseen Krefeld

Veranstalter Kunstmuseen Krefeld