Mit einem offenen Brief wandte sich die Initiative Kunst Halle DUS an Düsseldorfs OB Thomas Geisel, um von der Düsseldorfer Stadtregierung ein entschiedenes JA zur Kunsthalle Düsseldorf und dem KIT und zum Erhalt ihrer Eigenständigkeit und Zukunftsfähigkeit als unverzichtbare Foren der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst in der Mitte einer dynamischen Stadtgesellschaft zu erhalten. – In Zeiten knapper Kassen gerät auch die Kultur, geraten alle mit öffentlichen Mitteln ermöglichten Kulturinstitutionen – seien es Oper, Theater, Ballett, Museum oder auch Projekte der freien Szenen – immer wieder unter Rechtfertigungsdruck und es wird nach dem Stellenwert der Kultur für die Bürger im Rahmen der allgemeinen Daseinsvorsorge gefragt. Aber in dem Augenblick, in dem die Politik ihre Argumentation derart verengt, stellt sie die Kultur unter die Kuratel eines Denkens und Handelns, das sich nur noch am Nutzwert jedoch nicht an Werten orientiert. Darauf hatte Gerhart Baum, Vorsitzender des Kulturrats NRW, eindringlich hingewiesen: Kultur ist nicht etwa schmückendes Beiwerk, sie ist unverzichtbar für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. Die Initiative Kunst Halle DUS setzt sich für den Bestand, die Fortentwicklung und die Eigenständigkeit dieses für Düsseldorf unverzichtbaren Forums der internationalen zeitgenössischen Kunst ein.

Weiterführende Informationen zur Kunst Halle DUS finden sich auf der Seite https://www.facebook.com/Kunst-Halle-DUS-181153719003594/